Lange hatte ich gezögert unser erstes Material zum Kennenlernen der Grundfarben aus dem Spielregal zu nehmen. Die Farbbeutel waren einfach noch zu oft im Einsatz gewesen, wenn gleich das Sortieren schon länger keine echte Herausforderung mehr darstellt hatte. Mit gut 21 Monaten war es an der Zeit für etwas Neues: Farbfenster regten nun das Lernen der Farben an. Dieses Mal legte ich den Fokus besonders auf das optische Erleben verschiedener Farbtöne. Außerdem sollte das neue Material Bewegungsspiele ermöglichen, um dem massiven Bewegungsdrang meines Kleinkindes gerecht zu werden.

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Unsere Farbfenster waren ein super schnelles und einfaches DIY: Im leeren Türmchen des Wintergartens klebte ich mit durchsichtigem Klebeband acht farbige Filterfolien aus dem Fotobedarf in die Glasscheiben. Ich nutzte Folien in der Größe 30x30cm, da sie gut zu unseren kleinen Fenstern passten. Die Folien sind in verschiedene Maßen erhältlich und lassen sich mit der Bastelschere beliebig zuschneiden. Du kannst das Material also ganz individuell für dein Zuhause anpassen. Schon während ich die Folien noch aufhängte, lief das Kunstkind von Fenster zu Fenster und schaute durch die farbigen Filter. Fürs Erste mischte ich mich in diese selbstständige Erkundung nicht ein. An den folgenden Tagen probierten wir dann immer mal wieder ein neues Spiel mit den Farbfenstern aus: Mal benannte ich einfach nur die Farbe, durch die meine Tochter blickte. Dann forderte ich sie gezielt auf, von einem bestimmten Farbton zum nächsten zu laufen, zu krabbeln oder zu tanzen. Auch klebten wir farbige Sticker auf die passenden Fensterfolien, bemalten die Folie mit einem farbgleichen abwischbaren Filzstift und brachten Gegenstände aus einer Box zum jeweiligen Fenster. Ich achtete immer darauf, dass das Kunstkind sich viel im Raum bewegen konnte und natürlich ließ ich meiner Tochter Zeit für die Ausblicke, die je nach Wetter und Tageszeit recht unterschiedlich ausfielen. Am meisten Spaß machte es dem Kunstkind bisher, seinem Teddy Charly die Farben zu zeigen und mit ihm gemeinsam durch die Fenster zu sehen. Es drückte Charlys Nase dabei genauso an der Scheibe platt wie seine eigene.

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