Das regnerische Wetter fesselte uns dieses Wochenende nahezu durchgehend an die Wohnung. Du kennst das sicher?!? Spätestens am zweiten Tag beginnt bei uns in solchen Fällen der Lagerkoller. Ich überlegte also fieberhaft, wie ich den grauen Samstag für das Kunstkind etwas bunter machen könnte. Herausgekommen ist ein künstlerisches Bällebad: eine Mischung aus Kunstaktivität und Sensory Play. Bei dieser Kleinkinderaktivität werden Bälle im wahrsten Sinne des Wortes gebadet, und zwar in Farbe.

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Wir verwendeten dafür weiße Luftbälle, wie du sie vielleicht vom Golftraining kennst? Das Besondere an diesen Bällen ist, dass sie aus hohlen Plastikkugeln bestehen und viele kleine Löcher aufweisen. Mir waren die Luftbälle zufällig in Omas Gartenhaus in die Finger gefallen. Seither spielen wir öfters im Sandkasten und in der Badewanne damit. Durch die Löcher kann Material in die Bälle gefüllt werden. Beim Anheben läuft dieses dann in feinen Strahlen wieder heraus. Was mit Sand und Wasser funktioniert, probierten wir nun auch mit Farbe aus. Ich stellte dem Kunstkind dafür ein Spülwännchen mit verdünnter Fingerfarbe bereit. Zuerst wälzte meine Tochter die Luftbälle in der Farbwanne und ließ dann Farbtropfen auf einen vorbereiteten Papierbogen laufen. Danach stellte das Kunstkind fest, dass sich die Bälle auch färben, wenn man die Wanne bewegt. Irgendwann wurde der Farbbrei dann mitsamt Luftbällen auf das Papier gekippt und dort ausgiebig erforscht. Die Bälle erwiesen sich dabei als interessante Malwerkzeuge. Sie hinterlassen spannende Spuren, wenn ein Kleinkind damit über den Malgrund rollt, sie sanft wirft oder einfach Farbe herauströpfeln lässt.

baellebad

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