Der Sandkasten gehört zu den Lieblingsplätzen des Kunstkinds. Er wird von meiner Tochter zum freien Spiel genutzt, wann immer das Wetter es zulässt und so lag es für mich nahe, ein Kunstmaterial mit dem geliebten Sand anzubieten. Mein Ziel war es, dass sich das Kunstkind nicht wie so oft mittels Schaufel, Rechen und Baustellenfahrzeugen mit dem Sand beschäftigte. Ich wollte die Aufmerksamkeit auf die kleinen Körnchen an sich lenken und eine gestalterische Tätigkeit mit den bloßen Händen anregen.

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Für die Sandbilder klebte ich schwarzen Karton auf unser altes Küchentablett und stellte eine kleine Menge Sand bereit. Ratzfatz schüttete das Kunstkind das Sandeimerchen auf den vorbereiteten Untergrund. Bevor es damit begann Spuren in das trockene Material zu ziehen, befühlte es die Körnchen mit den Fingerspitzen eingehend. Auf dem dunklen Karton hoben sich die hellen Körner gut ab und man konnte die Spuren der Fingen deutlich erkennen. Das schien für meine Tochter spannend zu sein. Sie zog zunächst mehrfach Linien zu sich heran, dann wischte sie immer schneller und schneller von links nach rechts und zurück. Aus der Kunstpädagogik kenne ich diese Bewegungsmuster. Sie gelten als typisch, wenn Kleinkinder mit Farbe schmierend erste Bilder produzieren. Offenbar war es mir durch das Setting gelungen, erste Sandbilder anzuregen.

sandspuren

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